Das spirituelle Leben steht im Mittelpunkt des Seminarlebens, um zu lernen, aus sein Leben ein Gebet zu machen. Priester und Seminaristen versammeln sich morgens und abends, um Gott durch die Feier des gregorianischen Offiziums und der Eucharistie zu preisen. Alle lernen die persönliche Vereinigung mit Gott durch die Meditation des Wortes Gottes und das Gebet.
Das geistliche Leben steht im Mittelpunkt des Seminars, um aus seinem Leben ein Gebet zu machen. Priester und Seminaristen versammeln sich morgens und abends, um Gott durch die Feier des gregorianischen Offiziums und der Eucharistie zu preisen. Alle lernen die persönliche Vereinigung mit Gott durch die Meditation des Wortes Gottes und das Gebet.
Bevor man Priester wird, muss man erst einmal ein Mann werden; die Gnade des Sakraments macht unsere menschliche Natur nicht überflüssig. Das Gemeinschaftsleben ist eine große Schule der brüderlichen Nächstenliebe und der menschlichen Bildung.
Gehorsam gegenüber den Vorgesetzten, Lebensdisziplin und Dienstbereitschaft sind ebenfalls wichtige Aspekte der Unterscheidung und der priesterlichen Ausbildung.
Die affektiven und psychologischen Dimensionen der Person gehören ebenfalls zu den Anliegen der ausbildenden Priestern und werden häufig und tiefgreifend thematisiert.
Sechs Jahre lang studieren die Seminaristen täglich die „heilige Wissenschaft“, stehen in ständigem Kontakt mit dem Wort Gottes und schöpfen aus den Schätzen der Tradition und des Lehramtes der Kirche. Getreu den Richtlinien der Kirche, insbesondere denen des Zweiten Vatikanischen Konzils, unterrichtet die Fakultät nach dem Vorbild des hl. Thomas von Aquin, inspiriert von seiner Lehre und seinem Beispiel intellektueller Offenheit.
Ein einjähriges Praktikum in einer Pfarrei ist ebenso Teil der Ausbildung wie kürzere Praktika: Insbesondere verbringen die Seminaristen jeden Sommer mehrere Wochen in Jugend- und Familiencamps, in Wallfahrtsorten und im einfachen Pfarrleben, um sich mit den zukünftigen Aufgaben ihres Amtes vertraut zu machen.
Die pastorale Nächstenliebe, eine Gabe, die aus dem priesterlichen Herzen Christi entspringt, wird auch im täglichen Leben vermittelt, das Aufmerksamkeit und Zuhören lehrt, sowie im Gebet für die Anliegen der Welt, die den Seminaristen anvertraut werden.
Zu den vier üblichen Dimensionen der Ausbildung hat die Gemeinschaft die gemeinschaftliche Ausbildung hinzugefügt, die ihr Markenzeichen und ihre Besonderheit darstellt. Während ihrer Jahre in Évron und im Laufe ihres Praktikums in der Pfarrei, lernen die Seminaristen mit anderen zusammenzuarbeiten und einen gemeinschaftlichen Lebensstil anzunehmen: gemeinsam zu beten, das Leben im Haus (wie später auch die pastorale Mission) mit einem Herzen zu tragen und den Glauben zu teilen, der sie beseelt.
Die tägliche Herausforderung besteht darin, dass das Gemeinschaftsleben nicht nur ein Rahmen ist, sondern zu einer Gelegenheit für echte brüderliche Nächstenliebe für diejenigen wird, die durch die Weihe die Gnade desselben Priestertums empfangen werden.
Die praktischen Hausarbeiten – die abwechselnd von jedem übernommen werden – tragen zur Ausbildung der Seminaristen bei, die Priester oder Diakone werden wollen und dazu berufen sind, Menschen im Dienst zu stehen.
Jeder meditiert das Wort Gottes, insbesondere die Texte der Tagesliturgie. Die Früchte dieser Meditation nähren dann den innigen Dialog mit Christus, das Gebet.
Die Laudes ist das Morgenlob, bei dem man Gott den ganzen Tag im Licht des auferstandenen Christus weiht.
Jeden Morgen werden vier 45-minütige Vorlesungen von Professoren der Theologie- und Philosophieschule von Évron gehalten.
Entspannung und Sport bringen die Seminaristen zusammen und lehren sie nicht nur, auf andere Rücksicht zu nehmen, sondern auch, auf ihren Körper und ihre Gesundheit zu achten, was sehr wichtig ist, um im apostolischen Bereich stets einsatzbereit zu sein.
Die Lektüre der spirituellen Meister aller Epochen nährt das spirituelle Leben der Seminaristen und lässt sie das ganze Reichtum der Heiligen und spirituellen Strömungen entdecken, die der Heilige Geist der Kirche geschenkt hat und schenkt.
Das Lernen findet gemeinsam in Klassenzimmern statt. Darüber hinaus sieht es einen täglichen Austausch und gegenseitige Unterstützung zwischen den Fortgeschrittensten und den Jüngsten vor.
„Wir müssen das eucharistische Geheimnis als Mittelpunkt und Wurzel des gesamten Lebens des Priesters und des Seminaristen betrachten, sowohl unter dem Gesichtspunkt der persönlichen Spiritualität als auch unter dem der pastoralen Mission.“ (Johannes Paul II.) Die Vesper bei Sonnenuntergang ist der Gottesdienst der Danksagung für alle von Gott empfangenen Gnaden.
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